Kaby Lake: Intels Pentium-Prozessoren mit Hyper-Threading

Ohne große Ankündigung hat Intel eine durchaus lang währende Tradition gebrochen, die die Einsteiger-Prozessoren der Intel-Riege von denen der Core i3-Ablegern unterscheidet. Die Rede ist von Hyper-Threading, welches als Feature nun auch Pentium-CPUs mitbringen, um die Leistung in bestimmten Szenarien signifikant erhöht.

Es ist auf dem Datenblatt prinzipiell ein kleiner Zusatz, der aber wohl bei der Performance durchaus Durchlagskraft haben könnte. Intel stattet die günstigeren Pentium-Derivate mit dem Hyper-Threading-Feature aus. So stehen bestimmten Kaby-Lake-Ablegern wie zum Beispiel dem Pentium G4620 bei einer Taktrate von 3,7 Gigahertz neben den zwei physischen weitere zwei logische und somit 4 arbeitende Threads zur Verfügung. Die weiteren, Sub-100-Euro-Prozessoren mit entsprechender technischen Ausstattung sind der Pentium G4600, G4560, G4600T und der G4560T. Letztere Beiden kommen mit einer TDP von 35 Watt daher.

Die einzige Differenzierung zwischen der inzwischen näher zusammengerückten Pentium- und Core i-Serie besteht nun in dem AVX2-Befehlssatz. Besonders Foto- und Videoschnittanwendungen profitieren davon, weshalb bei einem derartigen Anwendungsfall besser zu mindestens einem Core i3-Prozessor gegriffen werden sollte. Nichtsdestotrotz erscheinen die Einstiegsoptionen in Intels Prozessorwelt attraktiver denn je: Denn durchaus fähige Rechner mit dazu passender CPU-Leistung lassen sich mittlerweile noch günstiger Zusammenstellen - der Griff zu rund 50 Euro teureren i3-Modellen ist hier nicht immer die beste Wahl.

Kommentare

Noch keine Kommentare abgegeben. Sei der Erste und teile der Welt deine Meinung mit!

Zum Thread im Forum

Anzeige

Preisvergleich

Verwandte Themen