Kaby Lake: Gleichstand zwischen Core i3-7350K und Core i5-2500K

Intels Core i3-Ableger galten in der Vergangenheit als günstiger Einstieg in die Produktfamilie der Prozessoren des Herstellers, waren allerdings nur bedingt spieletauglich. Das untermauerte zumindest die Kernanzahl: Sämtliche Core i3-Derivate verfügen über zwei Kerne, teils unterstützt von Hyperthreading. Davon zeigt sich das kommende i3-Spitzenmodell allerdings unbeeindruckt und bringt laut ersten Tests eine Performance mit, die dem Core i5-Modell der zweiten Generation ebenbürtig ist.

Wer Spielen will, greift mindestens zum Core i5 von Intel - so zumindest der Grundtenor bei vielen Empfehlungen, wenn es um die Anschaffung einer neuen Plattform geht. Dass Käufer nun auch in vielen Lagen absolut problemfreies Gaming mit einem Core i3-Prozessor genießen können ist eigentlich neu. Grund dafür ist, dass der in Kürze erscheinende Core i3-7350K eine respektable Performance an den Tag legt und so Leistungswerte eines Core i5-2500K erreicht. Letzterer gilt heute noch als ausreichend stark, um mit einer aktuellen Grafikkarte der gehobeneren Klassen zu harmonieren. Nicht zuletzt aufgrund des offenen Multiplikators können dem entsprechenden Core i3-Modell hohe Taktraten angelegt und damit eine relativ hohe Geschwindigkeit erreicht werden.

Bestätigt werden Aussagen zur möglichen Leistungsfähigkeiten mit Benchmarks. Getestet wurden die beiden Modelle mithilfe von Cinebench R15, PCMark 8, einem Rendering einer Videodatei aus Adobe Premiere Pro CC und schließlich einem Test in Battlfield 1. Demnach kann es der Core i3-7350K schon mit Standardtaktraten (4,2 Gigahertz) gegen einem Core i5-2500K aus dem Jahre 2011 aufnehmen. Letztere rechnet standardmäßig mit 3,3 Gigahertz. Selbstverständlich wurde Hand an die Taktraten des Core i3-Kontrahenten angelegt. Auch hier konnte die Leistung durchaus überzeugen: Erreicht wurden Werte , die mit einem Core i7-2600K vergleichbar sind. Der Verbrauch des Gesamsystems samt des Dual-Core-Modells steigt jedoch entsprechend, sodass statt 97 Watt (Standard) nunmehr 161 Watt (4,8 Gigahertz) benötigt werden. Sieht man von Vergleichen mit mehreren Jahren alten Modellen ab, dann sieht es nicht mehr allzu gut aus hinsichtlich der Effizienz - Der Core i7 6700K benötigt etwa ähnlich viel Energie, leistet jedoch deutlich mehr als das kommende Kaby Lake-Modell der i3-Familie.

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