Intel sieht Ryzen als Bedrohung - Preissenkungen in Aussicht

Offizielle Tests sind nicht draußen, doch die Leaks und AMDs eigene Präsentationen zeigen, wo es mit der hauseigenen, neuen Prozessor-Generation hingehen kann. Dass sich das auch auf das Marktgefüge auswirkt, ist nur eine Frage der Zeit, denn eine Rabattaktion eines Händlers zieht die mediale Aufmerksamkeit auf sich.

Die Kunden freut's - es steht wohl ein Preiskampf bei Prozessoren bevor, den man so vor über 10 Jahren erst das letzte Mal miterleben durfte. Glaubt man nämlich den Gerüchten, respektive Leistungswerten der vorliegenden, inoffiziellen Benchmarks, dann dürfte AMD einen Hammer landen, der auch die Konkurrenz aufhorchen lässt. Intel will, so wie es momentan aussieht, teils drastische Preissenkungen vornehmen, um weiterhin bei der Gunst der Käufer vorne zu liegen. So soll die Speerspitze in Form des i7-6950X satte 300 US-Dollar günstiger werden. Interessanter sind hingegen die Mainstream-Ableger aus Intels-Produktlinie: Der Core i7-7700K soll 80 US-Dollar günstiger vertrieben werden, der i5-7600K immerhin 70 US-Dollar weniger kosten. Resultierend sind Preise von rund 300 (i7-7700K) oder 200 US-Dollar für den Core i5.

Desweiteren greift Intel zu rabiaten Maßnahmen in den Staaten. Unabhängig voneinander bestätigten zwei Chefredakteure, dass der CPU-Marktführer die Magazine angeschrieben habe und auf eine Kontaktaufnahme mit den Redakteuren aus ist . Allerdings ist es kein ungewöhnlicher Schritt für einen Hersteller vor der Veröffentlichung von Tests der Konkurrenzprodukte mit den publizierenden Redaktionen Kontakt aufzunehmen. Entweder mag Intel die eigene Geschichte erzählen und die Testergebnisse relativieren oder es stehen Preissenkungen an, die mit dem Start von Ryzen offiziell angekündigt werden.

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