Intel unterstützt bald Vulkan - aber mit Einschränkungen

Intel hat angekündigt, die von der Khronos Gruppe entwickelte Vulkan Low-Level API bei den hauseigenen GPU‘s zu unterstützen. Zwar ist man damit später dran als die Mitbewerber Nvidia und AMD, aber bereits jetzt wurden erste Betaversionen der neuen Treiber angekündigt.

Im Jahr 2015 von der Khronos Gruppe entwickelt, sollte sich die Vulkan-API neben OpenGL etablieren und erfolgreicher werden als Mantle von AMD. Die Idee dahinter war eine Grafikschnittstelle, welche eine sehr hardwarenahe Programmierung erlaubt. Als Ergebnis hat man eine bessere Performance, vor allem bei eher leistungsschwacher Hardware. Sowohl Nvidia als auch AMD haben die damals neue API von Beginn an unterstützt, nun ist auch CPU-Hersteller Intel mit ins Boot gestiegen.

In einer Pressemitteilung heißt es seitens Intel, dass man die Beta-Phase nun erfolgreich beendet hat und finale Treiber veröffentlichen wird. Ein Wermutstropfen bleibt allerdings bestehen: Intel wird nur Treiber für Skylake (Windows 7 oder höher) und Kaby Lake (Windows 10) bereitstellen. Zudem ist eine 64-Bit Version des Betriebssystems zwingend erforderlich, um Treiber für die Vulkan API installieren zu können. Auf der offiziellen Website von Intel stehen die aktuellsten Treiber von Vulkan zum Download bereit. Allerdings warnt Intel ganz klar Besitzer von OEM-PC‘s, denn Hardwarehersteller solcher Fertig-PC‘s verwenden oftmals eigens modifizierte Treiber, sodass die Installation eines originalen Inteltreibers zu unerwünschten Nebeneffekten führen könnte.

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