GTX 1080 11 Gbps und GTX 1060 9Gbps: Mehr Leistung dank schnellerem Speicher

Mit zwei neuen Modellen in Form der GTX 1080 11 Gbps sowie der GTX 1060 9Gbps will Nvidia zwei (alte) neue Grafikkarten mit leicht erhöhter Geschwindigkeit vorstellen. Der Clou: Der Grundaufbau bleibt gleich - lediglich der verlötete Speicher bekommt eine Überarbeitung.

Eigentlich sind auch die beiden neuen Modelle nicht neues, beim genauen Hinschauen offenbart sich allerdings beim Speicher sowie die Taktfrequenz die Veränderung, was eine insgesamt höhere Performance bringt. Weiterhin kommt der GP104- respektive GP106-Chip zum Einsatz. Inzwischen erlaubt aber die fortschrittliche FinFET-Architektur schnelleren VRAM, womit der Speicher der neuen GTX 1080 genauso schnell ist wie der der GTX 1080 Ti, nämlich 11 Gb/s. Das entspricht einer Bandbreite von 352 Gb/s. Die alte Geforce GTX 1080 kann hier mit lediglich 320 GB/s aufwarten. Zum Start der GTX 1080 11Gbps sind bereits auch die Boardpartner mit von der Partie. Kunden können also gleich zu Eigendesigns greifen, welche jedoch aktuell einen Preisaufschlag von rund 100 Euro mit sich bringen.

Wie zuvor erwähnt erfährt auch die GTX 1060 eine Frischzellenkur. Die neue GTX 1060 9Gbps kommt auch mit schnelleren Speicher daher, der nun eine Bandbreite von 216 Gb/s erlaubt. Mit dem ehemaligen 8Gb/s und den 192,2 Gb/s gibt es auch hier eine deutliche Steigerung. Was sich auch steigert ist der Preis: Der dürfte ebenfalls höher als zuvor ausfallen, da schon erste Listungen einen Aufschlag von etwa 50 Euro andeuten. Damit dürfte die neue GTX 1060 9Gbps nun auf die neue AMD-Mittelklasse treffen, womit die Karten nochmals im Sub-300-Euro-Segment neu gemischt werden.

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