EVGA führt iCX-Technologie ein - neun Sensoren pro Karte

Nvidias Boardpartner EVGA hat nicht ohne Grund einen sehr hohen Beliebtheitsgrad bei den Endkunden. Ein sehr kulanter wie auch unkomplizierter Support ist EVGA‘s Credo, aber auch die weit verbreiteten ACX-Kühler sind qualitativ hochwertig. Nun hat sich der Hardwarehersteller etwas Neues einfallen lassen.

Insgesamt elf weltweite Patente hält EVGA zur Zeit für die neue iCX-Technologie, welche als Nachfolger des ACX-Kühler entwickelt wurde und kürzlich in Form neuer Grafikkarten enthüllt wurde. Optisch sieht man zwar auf den ersten Blick keinen großen Unterschied, aber mit insgesamt neun Temperatursensoren auf dem PCB sollen so die energieeffizientesten Modelle gebaut werden. In Kombination mit dem Tool „EVGA Precision X“ soll iCX eine interaktive Kühllösung darstellen. Beispielsweise können alle neun Temperatursensoren auf der Platine in Echtzeit per EVGA Precision X abgerufen werden. OSD wird ebenfalls unterstützt.

Neu ist ebenfalls, dass nun die Lüfter unabhängig voneinander gesteuert werden können, wobei ein Lüfter direkt über der GPU sitzt, während der andere für den Speicher und die Spannungswandler zuständig ist. Darüber hinaus wurde das Muster der Kühlrippen nochmals überarbeitet und effizienter gestaltet. Für zusätzliche Wärmeabfuhr sorgt außerdem die zweigeteilte Backplate, die ab Werk mit ausreichend Wärmeleitpads versehen ist. Damit der Überblick gewahrt wird, lassen sich über die verbauten RGB-LEDs visuelle Rückmeldungen der Sensorik einstellen. Als zusätzlichen Schutz hat EVGA eine Sicherung auf der Oberseite der Platine verlötet, welche die Karte im Schadensfall vor der Zerstörung schützen soll. Über kurz oder lang wird iCX wohl den ACX-Kühler ablösen. Karten mit iCX-Kühler sind bereits im Handel erhältlich.

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