Zelda: Breath of the Wild: Nutzerwertungen deutlich unter der Presse

Seit kurzem ist Nintendos Switch offiziell im Handel verfügbar und trotz einiger Launch-Pannen erfreut sich die Hybrid-Konsole über größte Beliebtheit. Speziell das lang erwartete „Zelda: Breath of the Wild“ konnte sich eine Vielzahl von Top-Bewertungen verbuchen. Doch zwischen der Fachpresse und den Userreviews entwickelte sich eine große Kluft.

Spiele werden bekanntlich von jedem Gamer anders interpretiert. Logisch ist es auch, dass dadurch eine absolut objektive Bewertung fast unmöglich ist. Wie so oft schaffte es Nintendo, die Meinungen mit dem Switch-Titel „Zelda: Breath of the Wild“ auseinander gehen zu lassen. Selten ließ sich jedoch so eine große Diskrepanz zwischen Fachpresse und User-Reviews feststellen. Denn professionelle Portale haben bereits 67 Testberichte veröffentlicht und eine überragende Gesamtnote von stolzen 98 von 100 Prozent vergeben.

Bei den Userreviews sieht es jedoch deutlich abgeschlagener aus. Denn von den insgesamt 4036 Bewertungen sind 2915 positiv, 104 Neutral und 1017 negativ. Zudem muss angemerkt werden, dass im Vergleich zu den professionellen Publikationen, Nutzerbewertungen nicht zwingend mit einer Beschreibung veröffentlicht werden müssen und in der Regel auch deutlich subjektiver sind. Dadurch ergibt sich eine Endnote von "nur" 75 Prozent, über die gestritten werden darf.

Eine Beschwerde, die oft erwähnt wurde, sei die unzuverlässige Performance. So sei der WiiU-Port nicht ausreichend optimiert, um dauerhaft eine Bildrate von 30FPS zu stemmen. Auch sei das Recyceln und Rekolorieren von Gegnern ein Grund für schnell aufkommende Langeweile. Seitens der Fachpresse wird hingegen die durchdachte und dynamische Welt von Zelda immer wieder gelobt.

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